Mit Sport Rückenschmerzen und Nackenschmerzen vorbeugen

Wie kann Sport dabei helfen, Rücken- und Nackenschmerzen vorzubeugen?

Abendliche Nackenschmerzen oder ein Ziehen im Rücken nach langer Schicht – das kennt fast jeder. Aber mit Bewegung lässt sich dem vorbeugen. Hier erfahren Sie, wie Sport dabei helfen kann, muskuläre Dysbalancen zu vermeiden.

Muskelschmerzen sind lästig. Gerade Rücken- bzw. Nackenschmerzen nerven besonders, da sie unsere Bewegungsfähigkeit deutlich einschränken. Im schlimmsten Fall müssen wir sogar schmerzlindernden Medikamente einnehmen. Da wäre es doch sehr angenehm, solche Schmerzen gar nicht erst aufkommen zu lassen – und mit Sport und Bewegung lässt sich tatsächlich einiges erreichen.

Wie können Sie Muskelverspannungen zuvorkommen?

Vor allem Schulter-, Nacken- und Rückenbereich sind häufig betroffen. Bei ausgeprägten Verspannungen können die Schmerzen in die Schultern oder den Kopf ausstrahlen. Die Ursachen einer Verspannung liegen meist in einer schlechten Körperhaltung, Bewegungsmangel, Fehlstellungen oder monotonen Bewegungsabläufen. In Folge können Dysbalancen entstehen, also muskuläre Ungleichgewichte. Einzelne Muskelgruppen sind kontinuierlich angespannt während andere nichts tun. Auf Dauer kann sich die Muskulatur dadurch verkürzen und verhärten. Und gerade solche untrainierten, verhärteten Muskeln neigen schneller zu Verspannungen.

Wie entstehen Verspannungen und was können Sie dagegen tun?

Was tun, wenn es einen erwischt hat?

Bei akuten Nacken- oder Rückenschmerzen neigt man schnell dazu, eine sogenannte „Schonhaltung“ einzunehmen – sich also möglichst wenig zu bewegen, damit man die Schmerzen weniger spürt. Leider eine falsche Taktik.

Die Nationale Versorgungsleitlinie* empfiehlt dagegen, dass körperlichen Aktivitäten soweit wie möglich beibehalten werden sollten. Auch Bettruhe sollte zur Behandlung nicht-spezifischer Kreuzschmerzen nicht angewendet werden. Also: Gegen die erste Schmerzlinderung lieber ein Thermaplast Wärmepflaster auftragen und darüber hinaus versuchen, in Bewegung zu bleiben. Denn durch die Bewegung entkrampft sich die verhärtete Muskulatur und wird wieder geschmeidig.

In unserer Mediathek finden Sie Video-Anleitungen für eine ganze Reihe von Übungen, mit denen Sie Ihre Rücken- und Rumpfmuskulatur stärken und lockern können. Probieren Sie es aus – die Übungen lassen sich ohne größere Hilfsmittel ganz einfach zuhause oder im Büro durchführen.

Hier geht es zu den Übungen

Gestärkte Muskeln bauen Ungleichgewicht ab

Die beste Art, Verspannungen gar nicht erst entstehen zu lassen, besteht darin, die gefährdete Muskulatur weich und gestärkt zu halten. Gezieltes Rückentraining, kann gut dabei helfen, Dysbalancen abzubauen und die zu Verspannungen neigende Muskulatur zu lockern. Am besten, Sie lassen sich in einem Fitnessstudio beraten, welche Übungen für Sie geeignet sind und wie diese durchgeführt werden sollten.

Was tun gegen Nackenschmerzen?
Bei akuten Verspannungen helfen lockernde Massagen oder Wärme-Produkte, wie das Thermaplast Spiral Heat. Es liefert langanhaltende therapeutische Tiefenwärme. Die Muskulatur entkrampft, entspannt und lockert sich. Gleichzeitig werden mehr Sauerstoff und Nährstoffe in die Muskeln transportiert, was ebenfalls zur Genesung beiträgt und den Schmerz lindert.

Muskelschmerzen vorbeugen – regelmäßig und gleichmäßig

Zusammenfassend lässt sich also sagen: Bei akuten Schmerzen aufgrund von Verspannungen hilft Bewegung, die Muskeln wieder zu relaxen und damit die Schmerzen zu lindern. Vorbeugend können regelmäßiger Sport und Bewegung dafür sorgen, dass die Muskulatur weniger anfällig ist für Verkrampfungen, Zerrungen und ähnliche schmerzvolle Erfahrungen.
Wichtig dabei ist weniger die Intensität als vielmehr die Regelmäßigkeit und Gleichmäßigkeit. Ganz gleich, ob Sie ins Fitness- oder Yoga-Studio gehen möchten, Joggen, Radfahren, Schwimmen oder Fußball spielen gehen: Wärmen Sie sich vorher auf, übertreiben Sie es nicht, hören Sie auf die Signale Ihres Körpers und vermeiden Sie möglichst einseitige Belastungen. Denn bei einer Sportart mit einseitiger Belastung sind Sie vor Rücken- und Nackenschmerzen auch nicht wirklich geschützt.

* Quelle: Bundesärztekammer (BÄK), Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF). Nationale Versorgungs Leitlinie Nicht-spezifischer Kreuzschmerz – Langfassung, 2. Auflage. Version 1. 2017


www.kreuzschmerz.versorgungsleitlinien.de

www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/nvl-007.html

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